So betrügen Börsenbrief-Verlage, Beispiel Gevestor

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ePost von WVH10 am 21.06.2016: So betrügen Börsenbrief-Verlage, Beispiel Gevestor

Heute untersuchen wir mal eine Börsenbriefwerbung des Verlages für die Deutsche Wirtschaft AG, Abt. Gevestor Financial Publishing Group, am Beispiel von Maria Conzen, Herausgeberin von „Ritters Vermögensplans“.

Sie verschickte heute folgende Werbung:

In den USA ist das „Nonstop-Kapitalaufbau-System“ seit Jahrzehnten ein Riesen-Erfolg. Und das auch noch aus einem anderen Grund:

Mit dem System machen Sie Hunderttausende von Euros – egal, ob Sie 50.000 Euro oder ganz wenig Startkapital haben:

Schon aus 1.000 Euro werden 984.643 Euro

27 Anleger begleiten wir jetzt Schritt für Schritt von 1.000 zu 984.643 Euro. Auch SIE können dabei sein.

Allerdings: Die Anmeldung für das „Nonstop-Vermögensaufbau-System“ ist bereits in vollem Gange.

Es sind nur noch 27 Plätze frei!

Bleibt die Nachfrage so groß wie bisher, sind diese in ca. 45 Minuten vergeben.

Sichern Sie sich deshalb sofort einen der restlichen Plätze. Es wird sich für Sie auszahlen. Denn wir zeigen Ihnen KOSTENLOS, wie Sie aus 1.000 Euro 984.643 Euro machen.

So sieht die Frontfrau dieser Werbung aus:

Schauen wir ihr in die Augen. Können wir ihr trauen? Unsere These haben wir oft genug bewiesen: Das deutsche Volk ist voller Finanz-Analphabeten, vom Arbeiter bis zum Akademiker, vom Kapitalversicherungsverkäufer und Bankkaufmann bis zu Börsenbrief-Herausgebern und ihren Verlagsbossen. Das glauben oder „meinen“ wir nicht , sondern das können wir 100%ig beweisen.

Man muss lange in M. Conzens seitenlanger Werbung suchen, um die Erklärung zu finden, wie sie auf die Summe von 984.643 € gekommen ist. Zitat:

Bei 1.000 Euro Einmal-Investition und monatlichen Sparraten von 400 Euro haben Sie in nur 15 Jahren fast eine Million Euro zusammen. Bei 2.000 Euro Investitionssumme brauchen Sie nur 7,5 Jahre.

Und damit sind wir beim vielleicht größten Vorteil unserer Strategie:

JEDERkann mit dem „Nonstop-Kapitalaufbau-System“
984.643 Euro erwirtschaften

Es funktioniert!
Egal, ob Sie 50.000 Euro, 1.000 Euro oder gar kein Startkapital haben.

Zum Beweis, dass es sich um Betrug handelt, lesen wir nochmal die Werbeaussage:

Bei 1.000 Euro Einmal-Investition und monatlichen Sparraten von 400 Euro haben Sie in nur 15 Jahren fast eine Million Euro zusammen. Bei 2.000 Euro Investitionssumme brauchen Sie nur 7,5 Jahre.

Hier sehen wir schon mal, dass bereits die Einleitung eine Betrugsaussage war: Hiernach sollten doch aus 1.000 € 984.643 € werden: „Schon aus 1.000 Euro werden 984.643 Euro.“

Ein paar Seiten später erfährt man, dass die 1.000 € sich um Sparraten von monatlich 400 € über 15 Jahre erhöhen müssen. Also ist keine Anlage von 1.000 € nötig, sondern von 73.000 €. Bei 7,5 Jahren Laufzeit kommen immerhin 36.000 € als zusätzliche Investition hinzu; dafür muss man laut der Verlagswerbung aber die Startinvestition von 1.000 € auf 2.000 € verdoppeln. Dann käme ebenfalls ein Endkapital von 984.643 € raus. In Wahrheit ist das Ergebnis dieser solchermaßen erhöhten Anlage nicht 984.643 €, sondern 128.781 €, also 87 % weniger. Die Werbung ist also glatter Betrug.

Verschwiegen wird in der Verlagswerbung mit diesen Zahlen, dass aufgrund der Börsenbriefkosten von wöchentlich 19,20 € (mal 52 geteilt durch 12 = monatsdurchschnittlich 83,20 €) bei einer Startinvestition von 2.000 € und einer monatlichen Anlage von 400 € minus 83.20 € sich das wahre Endkapital um weitere 18,5 % mindern würde. Bei der Anlage über 15 Jahre würde sich so das Endkapital um knapp 20 % senken. Alleine die Börsenbriefkosten würden im letzteren Falle also mit 194.159 € zu Buche schlagen.

Aber nicht nur das wird verschwiegen, sondern auch die Kosten eines Wertpapierdepots, die Kosten der Handelstransaktionen, Währungsverluste, da nur in US-Aktien investiert wird, dazu die Abgeltungsteuer bzw. die zu erwartende künftig höhere Kapitalertragsteuer und der Kaufkraftschwund, eventuell laut den Parteibeschlüssen auch noch Finanztransaktionsteuer und Vermögensteuer.

Für die Sparpläne wird eine jährliche Rendite von 30 % in Aussicht gestellt, ohne für die letzten 15 oder 7,5 Jahre eine Leistungsbilanz aller erfolgten Transaktionen vorzulegen. Es wird lediglich mit einigen Ausnahme-Aktien Propaganda betrieben. Allgemeines Gewäsch! Wer verschweigt, wie die Transaktionen z. B. in den letzten drei, sechs und zwölf Monaten sowie Jahr für Jahr seit Angebot des Börsenbriefes gelaufen sind, hat was zu verschweigen. Schon das ist Betrug = Täuschung der Anleger.

Betrug ist auch die Werbung mit „dem Trick, der Ihnen zuverlässig [ Z U V E R L ÄS S I G !!!] ein Vermögen von 984.643 Euro verschafft“: Z U V E R L ÄS S I G ??? Das liest sich wie „GARANTIERT“ /“PROBLEMLOS“ / „RISIKOLOS“. Wer als Insider eine solche Aussage trifft, schreibt wider besseres Wissen. Einen klareren Betrugsbeweis kann es kaum geben. Natürlich steht am Ende in meistens klein gedruckten Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei allen Börsenbriefen, dass selbstverständlich die üblichen Börsenrisiken zu beachten sind. Entscheidend aber ist, wie Menschen dazu gebracht werden, sich für den Kauf eines Produktes zu entscheiden. Die Erfahrung zeigt doch, dass mit Werbesprüchen à la Gevestor die Hirne ausgeschaltet werden.

Hier der „Trick“, der ein paar Zeilen später als „ebenso einfacher wir genialer Trick“ gefeiert wird:

„Steigen Sie scheibchenweise in Aktien ein.
Dann können Ihnen Crashs egal sein.“

„Scheibchenweise“ = in monatlichen Raten mit Nutzung des „Durchschnittskosten-Effekts“. Dieses Phänomen – auch „Cost Average Effect“ genannt – garantiert Ihnen mittelfristig sehr günstige Kaufkurse. Denn Sie gehen automatisch antizyklisch vor: Wenn die Kurse hoch sind, kaufen Sie nur wenige Aktien. Und umgekehrt.“ Dieser Effekt gilt nur kurzfristig. Je länger aber jemand angespart hat, desto mehr Vermögen geht bei starken Kursrückgängen verloren. Kommt es z. B. nach 7 Jahren bei einem Vermögensstand von z. B. 100.000 € zu einem Kurseinbruch von 50 %, sind 50.000 € vom Winde verweht. Dem steht lediglich der Vorteil gegenüber, dass Neueinkäufe zu monatlich 400 € im Vergleich zu vorher 50 % günstiger möglich sind. Das Kursniveau müsste aber von da aus im Folgejahr um + 160 % steigen, wenn man den ursprünglich geplanten Vermögensstand erreichen will. Wer so was verschweigt, betrügt. Da beißt die Maus kein‘ Faden ab.

Weiter heißt es: Sie machen „IHR Ding“ und häufen in einem überschaubaren Zeitrahmen fast eine Million Euro an. Diese Summe aufzubauen, ist leicht. Denn wie Sie gesehen haben: Das „Nonstop-Kapitalaufbau-System“wirft gewaltige Profite ab. Und dabei ist der Jahresgewinn, den wir erreichen müssen, überschaubar. Unser Ziel sind durchschnittlich 30% Ertrag pro Jahr!

Hier ist also von einem „leicht aufbaubaren Ziel“ von „durchschnittlich 30% ERTRAG pro Jahr“ die Rede. Ertrag? Es folgt eine Tabelle mit einem „Zinsatz von 30 %“ und einem jährlichen „Zinsbetrag“. Bei Aktien gibt es keine Zinsen und auch keinen Zinsertrag, sondern allenfalls Wert- bzw. Handelsgewinne. Mit dem Wort „Zins“ wird eine Sicherheit suggeriert, die es bei Aktien nicht gibt. Und das in Verbindung mit den Worten „leicht aufbaubar“! Auch so was ist glatter Betrug.

Die Gevestor-Anpreisung ihres Börsenbrief-Angebots wendet sich auch an Leute, die „kein Startkapital haben“: „Das „Nonstop-Kapitalaufbau-System“ funktioniert sogar, wenn Sie kein Geld auf der Seite haben. In diesem Fall führen Sie einfach monatlich Geld von Ihrem Gehalt ab. Sie sollten 400 Euro pro Monat in die Empfehlungen von Maximilian Ritter investieren. Dann haben Sie in wenigen Jahren ein Vermögen gemacht … und die Null-Zins-Politik von Draghi, Merkel und Schäuble ist für Sie kein Thema mehr!

8UNG: „NONSTOP-KAPITALAUFBAU-System“ suggeriert, dass es nonstop = ohne jede Pause aufwärts geht. Schon wieder ein glatter Betrug; denn an der Aktienbörse geht es nicht nur aufwärts, sondern auch seitwärts- und abwärts; denn die Ritter-Empfehlungen sind kein Wellenreiten mit Einstieg im Wellentief und Austieg am Wellenhoch oder Umstieg auf Gewinne mit fallenden Kursen am Wellenhoch per sog. Leerverkäufen, sondern unter Umständen ein Aussitzen von vielen Aufs und Abs. Der Seitenhieb auf Draghi, Merkel und Schäuble ist zudem nur für „Lieschen und Fritzchen Müller“ beeindruckend; das ist pure primitive Propaganda; denn der Tiefzinspolitik nicht nur in der EU, sondern auch in den USA verdanken die Aktienmärkte den größten Teil ihrer Gewinne nach 2008. Würden die Leitzinsen der Zentralbanken heute auf dem Niveau von 2007 sein, sähen die Kurse der meisten Aktien mies aus.

Eine weitere Kostprobe = Kotzprobe:

Wählen Sie aus den 3 Optionen die IHRE aus.
Und starten Sie zu den 984.643 Euro

Sie werden begeistert sein. Der Vermögensplan ist 100% zuverlässig.

Wie gesagt: In den USA wird das Verfahren schon seit Jahrzehnten angewandt. Eine kleine Elite, die das Verfahren kennt, setzt es ein. Und häuft damit unglaubliche Summen an.

Seit einiger Zeit machen auch Anleger hierzulande die Erfahrung, wie einfach es ist, „häppchenweise“ ein Vermögen aufzubauen. Denn das Börsen-Genie Maximilian Ritter hat die Methode zu uns gebracht.

Und er hat die Strategie sogar noch verfeinert. Jetzt können Anleger im deutschsprachigen Raum sehr leicht 15-mal mehr Rendite als mit Sparbüchern, Anleihen oder einzelnen Aktien erwirtschaften. Solch hohe Gewinne. Und dabei muss gesagt werden:

Das „Nonstop-Kapitalaufbau-System“ ist gerade für vorsichtige Anleger ideal

Schließlich investieren Sie ja häppchenweise in regelmäßigen Intervallen.

Da wird also nicht nur was für Risikobewusste in Aussicht gestellt, sondern als so sicher = „100%ig zuverlässig“dargestellt, dass sogar und „gerade vorsichtige Anleger“ = zittrige Hände jeden Monat von ihrem Nettogehalt 400 € + 83,20 € für den Börsenbrief abzweigen sollten. Alleinstehende Kirchensteuerzahler z. B. in Hessen, die bisher brutto monatlich 2.976,50 € verdienen, müssten eine Gehaltssteigerung auf 4.000 € schaffen, damit die Netto-Gehaltssteigerung das genau abdecken würde. In beiden Fällen blieben dann netto zum Leben 1.869 € übrig. In dieser Grenz-Zielgruppe fischt also der Gevestor-Verlag. Wer diese Zielgruppe so mit Lug und Trug überschüttet, hat eine saftige Strafe und Berufsverbot verdient. Richtig?

Ein weiterer Täuschungstrick der Gevestor-Werbung:

Noch ein Mal – aber zum
letzten Mal – 27 Anleger

Das Ordern von AGs mit niedriger Marktkapitalisierung ist übrigens der Grund, warum wir nur 27 zusätzliche Anleger aufnehmen. Und warum Maximilian Ritter insgesamt nur eine begrenzte Zahl von Anlegern zu seinem Börsendienst zulässt.

Würden Hunderte von Investoren bei den kleinen Unternehmen einsteigen, käme es zu Marktverzerrungen. Die Kurse würden in wenigen Stunden nach oben schießen. Und diejenigen unserer Börsianer, die nicht schnell genug gekauft hätten, müssten zu sehr hohen Kursen ordern. Das ist natürlich ein Unding!

27 neue Leser, die monatlich 400 € anlegen, bedeuten lumpige 10.800 € neues Investitionsvolumen pro Monat. Diese werden auch noch auf eine Vielzahl von Aktien gestreut. Bei 10 Aktien ginge es also pro Aktie um eine Zusatzanlage von 1.080 €. Das ist wie ein Nichts. Wie soll denn zu „Marktverzerrungen“ führen?


Diese Art von Werbung soll Druck ausüben, schnell mitzumachen. Am Vormittag hieß es, dass man damit rechnen müsse, dass die 27 Abo-Zulassungen in 45 Minuten vergeben seien. Stunden später wurde das Angebot noch immer gemacht. Also selbst in dieser Beziehung lügt der Verlag.

WVH10 kämpft dafür, dass der gesamte deutsche Markt von möglichst allem Lug und Trug befreit wird. Damit das funktioniert, ist ein genereller Volksweckruf NOTwendig. Wer die heutige ePost nicht massenhaft verbreiten hilft, macht sich mitschuldig, wenn das BRD-Lug- und Trug-System weiter ungebremst unser Volk überschwemmt.

Das Schatten-Bundesministerium für wahre Rechtsstaatlichkeit unter Leitung von WVH10 würde eine Volksabstimmung mit dem Ziel organisieren, solche Börsenbriefwerbung zu verbieten und Verstöße dagegen massiv zu bestrafen. Sie ist schon nach heutigem Recht verboten. Doch das BRD-System bzw. das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz unter Heiko Maas (SPD) ist ein ahnungsloser und dilettantischer Haufen, der solche Dinge einfach geschehen lässt. Gegen den Ministereid, „den Nutzen des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden“, wird Tag für Tag verstoßen. Selbst eine Strafanzeige am Verlagssitz in Bonn landet letztlich bei der SPD; denn die vorgesetzte und weisungsgebende Behörde der dortigen Staatsanwaltschaft ist das Justizministerium von Nordrhein-Westfalen unter Führung von Thomas Kutschaty (SPD).

Im Internet wirbt Kutschaty so: „Ziel unserer Rechtspolitik ist es, den Rechtsfrieden in unserer Gesellschaft zu sichern und Gerechtigkeit durchzusetzen.“ Das ist auch nur Propagandasprache. Dass das umgesetzt wird, ist ohne Druck vom Volk nicht zu erwarten. Schließlich ist der Verlag ein wichtiger Steuerzahler. Diese Steuerquelle gilt es zu erhalten. Auch in dieser Hinsicht ist ein Volksweckruf dringend erforderlich.

Zum heutigen Abschluss wollen wir die Einleitung der Werbung für diesen Börsenbrief unter die Lupe nehmen: Da zeigt sich gleich das übliche Ziel auch anderer Börsenbriefe diese Verlages: nämlich potenzielle Börsenbriefkäufer zu verängstigen und auf dieser Grundlage heiß zu machen, wie folgt:

Liebe Anlegerin, lieber Anleger,

wahrscheinlich geht es Ihnen wie mir [der oben gezeigten Herausgeberin dieses Börsenbriefes] : Wenn ich unsere führenden Politiker und Banker im Fernsehen oder in der Zeitung sehe, werde ich aggressiv. Ich kann die Gesichter kaum noch ertragen.

Denn was die so genannten „Volksvertreter“ und die Lenker des Finanzsystems anrichten, ist ein Skandal.

Unsere „Elite“ hält die EU und die Fehlkonstruktion“ Euro mit Maßnahmen, die zum Himmel schreien, am Leben. Vor allem: Deutschland verpulvert Milliarden über Milliarden für Länder, die faktisch pleite sind. Länder wie Griechenland.

Kollabiert das Euro-System trotzdem, haftet der deutsche Michel mit dem astronomischen Betrag von 574 (!) Milliarden Euro. Auch IHR Vermögen wird dann herangezogen.

Gleichzeitig lässt Angela Merkel Millionen von Migranten aus fremden Kulturen unkontrolliert ins Land. Wie dieses hochriskante „Experiment“ ausgeht, weiß keiner. Aber eine Explosion der Kriminalität und der Zusammenbruch unserer Sozialsysteme zeichnen sich jetzt schon ab.

Doch während wir die Folgen dieser historischen Fehlentscheidungen erst noch leidvoll spüren werden, gibt es etwas, das Sie und mich schon jetzt trifft – unmittelbar, und mit voller Härte:

die Zins-Politik von Draghi, Merkel und Schäuble
ist ein echter Alptraum – auch für SIE!

Da wird also erst mal versucht, sich ins Zwischenhirn der Leser einzuschleichen mit dem Ziel, dass die Leser sich mit dieser Aussage solidarisieren und Maria Conzen gut finden. Erst mal Sympathie schaffen! Dann hat man Kunden schon halb in der Tasche! Da kann man nur raten: höchste Vorsicht!


Wer die Werbung bis kurz vor Schluss weiterliest, findet dann folgende Behauptung gelb unterlegt (Buchstabenvergrößerung ab der zweiten Zeile von WVH10):

Das „Nonstop-Kapitalaufbau-System“ anzuwenden ist wirklich kinderleicht

Mit dem GENIALEN Konzept verdienen AUCH SIE zuverlässig und SICHER ein Vermögen: 984.643 Euro.

Sie werden begreifen: Mit dem „Nonstop-Kapitalaufbau-System“hängen Sie die gängigen Aktien-Indices ab SOFORT um Längen ab. Sie deklassieren die Masse der Anleger – und werden schnell zu den besten 5% der Investoren gehören.

MERKE: Wer an der Börse „Sicherheit“ verspricht, ist und bleibt ein Betrüger. Wer auch noch verspricht, dass man als Sparer „SCHNELL zu den besten 5 % der Investoren“ gehören werde, obwohl er / sie in der gesamten Werbung noch zutreffend von „Anlegern“ spricht, bestätigt das.

PS: Am Ende der Werbung steht:

Sie brauchen keinerlei Vorwissen,
um die 984.643 Euro zu erwirtschaften

Sie müssen kein alter Börsen-Hase sein, um von unserer Strategie zu profitieren. Sie brauchen sich auch nicht erst Börsen-Wissen anzueignen. Wenn Sie „ja“ sagen zu Ritters Vermögensplan, ordern Sie die mit „kaufen“ bezeichneten Depot-Werte der aktuellen Ausgabe. Danach folgen Sie einfach den Handlungs-Anweisungen von Maximilian Ritter. Sie können nichts falsch machen.

Hier zeigt sich das Versagen des gesetzlichen Verbraucherschutzes inkl. Anlegerschutzes: Jeder noch so kleine Investmentfonds, jeder noch so kleine Fondsvermittler unterliegt einer angeblichen staatlichen Kontrolle, muss Prüfungen ablegen, eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen und unendlich viel Bürokratie auf sich nehmen, die letztlich nur den „Großen“ nützt, aber nicht den Kunden. An Leute mit „keinerlei Vorwissen“ darf man gar keine Börsenprodukte verkaufen.

Aber Börsenbriefautoren können ohne jegliche Zulassung und ohne jegliche staatliche Kontrolle Finanz-Analphabeten solche Anlagen aufs Auge drücken. Da stimmt doch was nicht im BRD-System. Mit solcher Betrugswerbung zerstört dieser Verlag die letzte Oase der Bürokratiefreiheit.

Gerade das heutige Beispiel zeigt, wie BRD funktioniert: Betrug + Raub + Diktatur. Das sollte doch wachrütteln. Dass es in der BRD nur 5 % Aktienkäufer gibt, liegt im Wesentlichen am mangelnden Vorwissen = an der mangelnden Vermögens-Bildung der Deutschen, außerdem an den bürokratischen Regeln = Strangulierungen der Branche. Dass es keine Investmentfonds mit 30 % p. a. Rendite gibt, liegt an der mangelnden Vermögens-Bildung der Fondsverantwortlichen und ebenfalls an den Strangulierungen der Branche.

Würde man endlich aufhören, Geld ANzulegen = zum Schlafen und Warten HINzulegen und stattdessen mit den Aktien handeln – nach oben und nach unten – wäre bei 240 Börsentagen im Jahr und Neu-Investiton der Gewinne ein Tagesgewinn von nur 0,109 % erforderlich, bei 250 Handelstagen 0,109 %, bei 220 Handelstagen 0,119 %. Bei 220 Handelstagen im Jahr mit + 0,316 % pro Tag Netto-Gewinn wäre das Jahresergebnis + 100 %. Alle zehn Jahre würde das Kapital mehr als ver1000facht. Wer das auf ein Jahr verkürzen will, müsste pro Tag + 3,19 % schaffen. Fast jeder Börsentag bietet bei schwankungsfreudigen Aktien diese Möglichkeit, oft noch viel mehr.

Für den täglichen bzw. mehrfachtäglichen Handel sind Börsenbriefe ziemlich ungeeignet. Diese schicken i. d. R. einmal pro Woche neue Informationen mit eventuellen neuen Empfehlungen. Da tut man so, als würde man zwischendurch schlafen können. Nur im Eilfall gibt es per ePost / SMS Mitteilungen. Aber was nützen die, wenn sie erst Stunden später gelesen werden? Oder nicht befolgt werden?

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