Schatten-Bundesministerium für Anlegerschutz untersucht Handelsblatt + WirtschaftsWoche, Volksabstimmung zum Anlegerschutz

Schatten

ePost von WVH10 am 08.06.2016: Schatten-Bundesministerium für Sparer- + Anlegerschutz untersucht „Fachpresse“, Volksabstimmung zum Anlegerschutz

Heute untersuchen wir mal, welche Ratschläge die „Fachpresse“ Anlegern gibt:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/gold-als-geldanlage-wo-deutsche-beim-goldkauf-irren/13685082.html

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/gold-als-geldanlage-keine-zinsen-garantierter-werterhalt/13685082-2.html

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/gold-als-geldanlage-hausbank-wird-spezialisten-vorgezogen/13685082-3.html

 

In keinem europäischen Land ist die Dichte der Goldhändler so groß wie in Deutschland. … Jeder zweite Goldbarren in Europa geht in Deutschland über die Ladentheke. [Anm.: Gibt es einen besseren Beweis für das Finanz-Analphabetentum der Deutschen?] Bislang besitzen laut Umfrage 16 Prozent der Deutschen Gold – was schon ein relativ hoher Wert ist. [Anm.: 84 % setzen weitgehend auf Sparanlagen bei Banken, Bausparkassen und Versicherern, was das Finanz-Analphabetentum zusätzlich beweist. Weder mit diesen Anlagen noch mit Gold kann man finanziell unabhängig oder gar reich werden. Es ist also den Oberstrippenziehern der Meinungsbildung = Meinungsformung = Meinungsknetung gelungen, das Volk zu ängstlichen Kleindenkern und Anhängern der ewigen Knechtschaft zu machen.]

 

„Bemerkenswert ist, dass sich auch mehr junge Leute für Gold interessieren. Sie hinterfragen unser Papiergeldsystem und sehen die Gefahren für den Euro“, vermutet Goldhändler Brenner als Grund. Unter den 18- bis 29-Jährigen halten 33 Prozent eine Anlage in Gold für eher sinnvoll. [Anm.: Damit bestätigt sich der Erfolg der Meinungskneter erst recht. Wenn man die jungen Leute zu ängstlichen Kleindenkern und ewigen Hamsterlaufrad-Liebhabern gemacht hat, bleibt das meistens ein Leben lang so. Nur in den Fällen, dass es gelingt, den Deutschen klarzumachen, dass sie Opfer der täglichen Einwirkung durch Lügenmedien und der völlig fehlgeleiteten öffentlichen Bildung sind, kann etwas daran ändern.]

Insgesamt zeigen sich zwei Drittel der erwachsenen Deutschen gegenüber einem Goldinvestment aufgeschlossen. Unter jenen, die zu einem Goldinvestment entschlossen sind oder es zumindest erwägen, steht als Kaufargument Sicherheit an erster Stelle. 72 Prozent von ihnen sind auf Sicherheit aus, gefolgt von Stabilität und einem Goldkauf als langfristige Anlage. Nur die Hälfte sieht in Gold ein Mittel zum Vermögensaufbau, gerade 30 Prozent erhofft sich eine Rendite. [Anm.: Damit ist der Nachweis für das Finanz-Analphabetentum der Masse der Deutschen komplett. Das Interesse an Rendite ist ausgesprochen schwach; man strebt nach Sicherheit. Doch von Sicherheit kann man nur sprechen, wenn eine Anlage netto-real keine Verluste macht, wenn also nach Kosten und Kaufkraftschwund des Geldes wenigstens PlusMinusNull übrig bleibt. Doch in Wahrheit kommen – von seltenen Ausnahmen abgesehen netto-real hohe Verluste raus. Die Leute sind einfach außerstande, das selbstständig zu erkennen. Sie haben es nie beigebracht bekommen. Der Staat hat kein Interesse daran. Er liebt Kleindenker und Angsthasen, weil diese das Fundament des Machterhalts sind.]

Sich angesichts der starken Schwankungen beim Goldpreis und ihren mannigfaltigen Ursachen auf eine Wertsteigerung zu verlassen, ist höchst spekulativ und irrational. [Anm.: Richtig! Doch wer liest so einen Satz schon und zieht daraus die richtigen Konsequenzen?] Das beste Argument für Gold im Anlageportfolio ist daher eine Absicherung vor Vermögensverlusten und der garantierte Werterhalt. [Anm.: Kaum liest man im Handelsblatt mal einen richtigen Satz, folgt schon einen Satz später so ein Irrsinn! Wie Wo ist denn die „Absicherung vor Vermögensverlusten durch Goldbarren- und Goldmünzenkauf ??? Das Handelsblatt untersucht diese Frage erst gar nicht. Noch schlimmer: Das Handelsblatt hat den Artikel von der WirtschaftsWoche, herausgegeben vom Handelsblatt-Verlag, blind übernommen. Also selbst die als Fachmagazin auftretendende WirtschaftsWoche schreibt so einen Unfug und ist unfähig, so etwas kritisch zu hinterfragen. Das belegt unsere These: Je länger in der BRD die Ausbildung der Jugend und je höher die Bildungsgrade, desto weniger sind sie in der Lage, Dinge kritisch zu beleuchten. Am Ende des Ausbildungsprozesses stehen angepasste Menschen, die sich der öffentlich verbreiteten Meinungsknetung angepasst haben. Gute Nacht, Deutschland! Kurz noch was zur WirtschaftsWoche: Deren Chefredakteurin ist eine Kommunikationswissenschaftlerin, Prof. Dr. Miriam Meckel, bekenende Lesbierin, Lebenspartnerin der ARD-„Talkmasterin“ Anne Will, bei der WirtschaftsWoche hat Meckel in führungspositionen wie Anne Will eine 50%ige Frauenquote eingeführt, da Frauen „höhere Renditen und bessere Ergebnisse“ erzielten. Von Wirtschaft und Finanzen hat sie keine Ahnung. Aber so was braucht man wohl nicht mehr in der WirtschaftsWoche. Im Hauptberuf ist sie Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen. Sie ist Tochter eines Theologen, der als Schulleiter eines Gymnasiums arbeitete. Kein Wunder, dass da solche Artikel in der WirtschaftsWoche erscheinen, in gefälligem Sprachstil, aber ohne Fakten, auf die es ankommt. Der Autor des Artikels, Andreas Toller, ist zwar Diplom-Volkswirt. Doch solche Dinge werden im Volkswirtschaftsstudium nicht gelehrt.] Denn Gold bleibt ein knappes Gut, wird weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert. [Anm.: Wieder so ein Unsinn! Wo wird denn Gold als Zahlungsmittel akzeptiert? Beim Bäcker? Beim Autokauf? Bei der Onlinebuchung einer Reise? Im Hotel? Und wo ist Gold ein knappes Gut? Fast alles Gold, was seit Jahrtausenden gefördert worden ist, ist heute noch vorhanden und kann jederzeit auf dem Markt angeboten werden.] Gold überdauert schadlos die Jahrtausende, ganz gleich, ob die Inflation galoppiert, Währungen kollabieren oder neue entstehen. [Anm.: Gold hat wohl Jahrtausende überdauert, aber nicht der Goldwert. Alleine der wahre Kaufkraftschwund des Geldes, der Kaufpreisaufschlag und der Verkaufspreisabschlag sowie die laufenden Lager-, Versicherungs- und Verwaltungskosten bei gleichzeitigem Zinsverzicht zerstören langfristig jeden Vermögenswert. Rechnen wir dafür – inkl. Risikozuschlag und Nervenschwund nur mal mit 5,613 % p. a. MINUS pro Jahr –, dann halbiert sich der Netto-Real-Wert von Gold alle zwölf Jahre. Die Geschichte vom mehrtausendjähriger Verlustfreiheit ist also nichts als Lügenpropaganda.] Damit ist Gold unabhängig vom Wert – genauer gesagt von der Kaufkraft – jedweder Papierwährung. [Anm.: Auch wenn man eine Lüge wiederholt, wird sie nicht zur Wahrheit.] Ihre Kaufkraft von Papierwährungen speist sich allein aus dem Vertrauen der Konsumenten in Notenbanken und Staaten. [Anm.: Wieder mal ein richtiger Satz, und doch ist er in Bezug auf den Euro falsch; denn das Vertrauen der Deutschen in den Euro war bei seiner Einführung sehr niedrig; dann wurde es von der Dauerpropaganda in den Medien hochgejubelt, um in den letzten Jahren wieder stark abzunehmen, während gleichzeitig die Goldkurse massiv abnahmen. So ein richtiger Satz im Handelsblatt bzw. in der WirtschaftsWoche ist also letztlich ohne weitere Erläuterung nur ein Auffüller des Zeilenhonorars.]

 

Selbst jungen Leuten ist das inzwischen klar. Bei den bis zu 29-Jährigen überwiegt das Argument Sicherheit für den Goldkauf mit 94 Prozent deutlich – er ist sogar höher ausgeprägt als in jeder anderen Altersgruppe. „Dass so viele den Versicherungscharakter von Gold betonen, ist doch vernünftig“, sagt Brenner [Anm.: ein Goldhändler, der als unabhängiger Goldexperte schon mal alleine deswegen nicht in Frage kommt und daher in einem solchen Artikel nichts zu suchen hat, jedenfalls nicht ohne kritische Hinterfragung solcher Thesen.]. „Angesichts der vielen negativen Berichte über andere Anlageformen, der Angst vor Bargeldverbot und Negativzinsen, schwacher Konjunktur und der Aussichtlosigkeit einer privaten Altersvorsorge, die ohne Zinsen nicht möglich erscheint, haben die Deutschen eine sehr gesunde Einstellung zum Gold.“

[Anm.: Was ist denn daran „gesund“? Die Leute werden von solchen Sprücheklopfern in die Irre getrieben. So einen Unsinn wird auch in den meisten anderen Medien verbreitet. Kein Wunder, dass unter diesem Dauerfeuer die Masse zu Fehlentscheidungen verführt wird! Nehmen wir nur mal die geschürte Angst vor einem Bargeldverbot: Wie könnte denn Gold das Bargeld in einem solchen Fall ersetzen? Welcher Händler, welches Restaurant, welcher Rechtsanwalt, welcher Arbeitgeber, welche Behörde usw. rechnet in Zukunft in Gold ab? Oder Konjunkturängste: Ginge es mit der Konjuktur dauerhaft abwärts, würden auch die Goldpreise sinken. Oder zur Aussichtslosigkeit der privaten Altersvorsorge: Mit einem Goldsparplan, der noch viel höhere Kosten als der normale Goldkauf beschert, wird doch alles noch aussichtsloser! Außerdem: Was soll die These von der angeblichen „Aussichtslosigkeit der privaten Altersversorge“? So was Verlogenes! Das ist doch nur der Fall, wenn man auf die falschen Pferde setzt. Wer z. B. am 01.01.1988, dem Start des DAX auf diesen setzte, hat daraus bis heute aus 10.000 € rund 100.100 € gemacht = + 7,2 % p. a. nominal-brutto. Wer auf den DAX-Index jedes Jahr nur von Anfang Oktober bis Ende Juli, dazu gibt es auch einen Extra-Index. Dieser hätte bis gestern Abend aus 10.000 € nominal-brutto mehr als das Fünffache gemacht: über 517.500 €. Hier der Chart seit Einführung dieses Index in 2005 (der Kursstand ergibt sich aus einer Rückrechnung bis zum DAX-Start Anfang 1988):

Chart

Bei Entnahme von monatlich 0,09 % ergäbe sich eine Privatrente von monatlich 4.648 € – und das mit einer einmaligen Investition von 10.000 €. Wenn es schon auf so einfache Weise möglich war, mit einer vergleichsweisen Mini-Anlage eine mehrfach so hohe Rente zu erzielen als beim Staat, bei Banken, Bausparkassen und bei Versicherern, dann kann man nur staunen über das Finanz-Analphabetentum, das im Handelsblatt und in der WirtschaftsWoche da verbreitet wird. Wenn man jetzt auch noch nicht auf den Mix aller 30 DAX-Werte setzt, sondern die Luschen draußen lässt, sähe alles noch viel besser aus. Wenn man auch noch oder überhaupt nur auf US-Werte setzt und nicht nur stur die Monate August und September außen vor lässt und zudem nur in den Aufwärtstrendphasen investiert bliebe, sähe es noch viel besser aus. Eine qualifizierte private Altersvorsorge richtig angepackt, bietet Sachwertbasis plus hohe Rendite.]

 

Dient der private Goldbestand lediglich als letzter Schutzwall vor Finanzkatastrophen, ist der Kaufpreis im Grunde gleichgültig. Denn sollte eine Währung stark inflationieren oder gar verschwinden, wird Gold mit anderen, dann aktuellen Maßstäben gemessen. Wer allerdings damit rechnen muss, seinen Goldbestand irgendwann wieder aufzulösen, sollte sich schon um einen möglichst günstigen Einkauf bemühen. Und dafür kommt es auf zwei Faktoren maßgeblich an: Wann wird gekauft und wo wird gekauft.

[Anm.: Was für ein dümmlicher Gedanke, dass es einem Langfrist-Sicherheitsfanatiker egal sein könnte, zu welchem Kurs er einsteigt! Gerade wer langfristig investiert, muss doch die Kosten und den Kaufkraftschwund parieren. Wer z. B. am 21.01.1980 20 Feinunzen Gold gekauft hätte, hätte bis heute nach Abzug aller Kosten und des wahren Kaufkraftschwunds seine Investition verloren! Wer z. B. auch noch die jeweils 10 besten DAX-, MDAX- und TecDAX Werte mixen würde oder auch noch die besten US-Aktien dazunehmen würde, würde nochmals viel besser abschneiden. Natürlich gibt es noch viel bessere Wege.]

Erstaunlich ist jedoch, dass noch immer die Mehrheit beim Goldkauf ihrer Hausbank vertraut, obwohl ein dichtes Goldhändlernetz mit Filialen und Beratungsservice zur Verfügung steht. Mehr als die Hälfte aller Befragten vermutet die höchste Kompetenz in Sachen Goldhandel bei der Hausbank, von den Kaufwilligen würden 46 Prozent dort Münzen oder Barren kaufen.

[Anm.: Dass die Mehrheit Vertrauen zu ihrer Hausbank hat, sogar auch noch in Sachen Gold, ist ein weiterer Beweis für das Finanz-Analphabetentum der Masse (vom Arbeiter bis zum Akademiker).Die Bankkaufleute am Bankschalter sind fachlich meistens ganz kleine Leute, die das umsetzen, worauf sie gedrillt wurden: auf den Verkauf der provisionsträchtigsten Angebote, möglichst aus dem eigenen Hause und 08/15 für Hans und Lieschen Müller.]

Dass die Hausbank besonders kompetent ist, dürfte allerdings ein Irrtum sein. [Anm.: Wieder mal ein fast richtiger Satz! Warum „fast“? Der Konjunktiv ist falsch! Voll richtig müsste es heißen: „ist fast immer ein Irrtum!“] Zwar verkaufen viele Banken auch in ihren Filialen Gold, allerdings eher zur Komplettierung ihres Angebots und eher nebenbei. Oftmals muss das Gold erst bestellt werden, zudem sind die Gebühren – das sogenannte Aufgeld auf den aktuellen Goldpreis – in der Regel vergleichsweise hoch.

[Anm.:Auch fast richtig! Richtig müsste es heißen: Neben dem Preisaufschlag wird des öfteren auch noch ein Aufgeld, das sog. Agio, verlangt. Außerdem kommt es nicht nur auf den Aufschlag beim Kauf an, sondern auch den üblichen Abschlag beim Verkauf und die ggf. die Lager-, Versicherungs- und Verwaltungskosten. Außerdem ist jeder Goldkauf bei der Hausbank die Offenbarung an die Behörden, dass im Falle eines wieder kommenden Goldeigentumsverbots da was zu holen ist. Auf so was macht natürlich ein mit dem Staat so eng verbundenes Presseorgan nicht aufmerksam.]

 „Derzeit wirkt der Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro als weiterer Preistreiber“, so Goldhändler Brenner. Ein im Verhältnis zum Dollar schwächelnder Euro verteuert Gold in unserem Währungsraum. Goldkäufer sollten daher nicht den Fehler machen, zu sehr auf den Dollarpreis für die Feinunze zu achten. „Am Ende des Tages zahlt der Kunde hierzulande in Euro“, weiß Brenner.

[Anm.: Zum Schluss doch noch ein fast voll richtiger Satz! Warum „fast“? In den Medien wird immer nur der Goldkurs veröffentlicht. Der Goldpreis ergibt sich erst durch den Preisaufschlag und ggf. das Agio, ggf. auch der Transportkosten. Der Kunde zahlt auch nicht erst am Ende des Tages in Euro, sondern in der Sekunde des Kaufes zu dem dann gültigen Preis. Innerhalb eines Tages kann es zu erheblichen Schwankungen kommen.]

FAZIT: Ein Armutszeugnis von Fachjournalismus, sowohl für dessen Autor als auch für die Chefredaktionen von WirtschaftsWoche und Handelsblatt! Dabei werden diesem Verlag höchste Kompetenz und höchstes Ansehen zugesprochen. Doch wer gibt diese Top-Note? Meistens Finanz-Analphabeten!

Eine Spitzen-Vermögensbildung ist nur machbar bei einer Spitzen-Vermögens-Bildung. Solange das Volk die Altsystem-Parteien in den Bundestag und in die Landtage wählt, wird Letzteres nicht zu erwarten sein. Leider auch bei der AfD nicht, die selbst eine Goldvermittlung betreibt und bisher keine kompetenten Vorschläge für eine Alternative für Deutschland in Sachen Geld Rente gemacht hat! Unglaublich aber wahr: Im aktuellen AfD-Programm, das so viele großartige Vorschläge enthält, steht dazu sowie zum Vermögensaufbau sowie zum Sparer- und Anlegerschutz 0,nix, nicht mal zum Desaster der gesetzlichen Rentenversicherung, zu Gold natürlich auch nicht.

WVH10 würde ganz an die Spitze ihrer Vorschläge folgende Volksabstimmung stellen:

Die gesetzlichen und die vom Staat geförderten Altersversorgungsangebote bringen nach Abzug aller Kosten, nach Abzug aller Steuern und Abgaben sowie nach Abzug des wahren Kaufkraftschwunds des Euro mit und ohne Beachtung des Eurokollaps-Risikos erhebliche Verluste ein, im Falle eines nicht ausschließbaren Euro-Kollapses unübersehbare hohe Verluste. Die Bürger wurden und werden jedoch weder von den Anbietern noch vom Staat deutlich darauf aufmerksam gemacht. Das ist bewusste Täuschung = Betrug.

Die Bürger wurden und werden auch im Rahmen der staatlichen Ausbildung nicht auf diesen Betrug und auf die Möglichkeiten, sich davor zu schützen , aufmerksam gemacht. Der Staat ist wesentlich schuld an diesem Betrugssystem. Zu seiner Entschuldigung kann man nur sagen, dass die Bundes- und Landtagsabgeordneten in diesen Themenbereichen weitgehend oder völlig ahnungslos sind. Hart, aber wahr: Es sind Finanz-Analphabeten. Es ist so, als ob man einem Fluguntauglichen eine Pilotenlizenz gibt.

Das geht hoch bis zum Bundesministerium für Verbraucherschutz, wozu auch der Sparer- und Anlegerschutz gehört. Dieses Ministerium wird mit dem Bundesjustizministerium in Personalunion von einem Juristen geleitet. 99,99 % der Juristen haben niemals eine Ausbildung in solchen Fragen erhalten.

Bis 2013 war das Verbraucherschutzministerium dem Landwirtschaftsministerium angeschlossen. Auch dort hat es keine Kompetenz für Sparer- und Anlegerschutz gegeben. Kein Wunder also, dass es auch in den Schulen und Universitäten niemals das Fach „Vermögensbildung und Vermögensschutz“ gegeben hat!

Zwei erste Schritte zur Verhinderung des aufgezeigten Betrugs bzw. der Betrugsfortsetzung stehen daher zur Abstimmung:

1. Jedem Bürger, der einen Vertrag zum Aufbau eines Vermögens abgeschlossen hat oder künftig abschließen wird, muss vom Anbieter – bei der gesetzlichen Rente vom Staat – einmal jährlich, bei Neuabschlüssen vor Vertragsunterzeichnung, eine Leistungsbilanz in Text und Ton vorgelegt werden. Aus dieser muss hervorgehen, was wann eingezahlt wurde / wird, wie hoch von Jahr zu Jahr, bei unterjährigen Vermögensaufbauplänen von Zahlungszeitraum zu Zahlungszeitraum, an Kosten abgezogen und an Gewinnen hinzugefügt wurde bzw. was künftig planmäßig vorgesehen ist (aufgeteilt in garantierte und in realistisch geplante Kosten inkl. Gewinnanteilen des Anbieters und Anlegergewinn-Gutschriften. Für jeden Zeitraum muss die Jahresrendite brutto und nach Steuern angegeben werden. Dazu die Realrenditen nach Abzug auch des amtlichen Kaufkraftschwunds! Das gilt auch bei Staatsanleihen und für die gesetzliche Rente. Alle Anbieter müssen zudem darlegen, warum sie selbst bei einer Verschlechterung der Marktbedingungen eventuell gegebene Garantien sicher erfüllen werden.

  1. Außerdem soll der Staat in allen Schulen und Universitäten das Fach „Vermögensbildung und Vermögensschutz“ als Pflichtfach aufnehmen, mit zentraler Grundausbildung via Internet, von Top-Profis geleitet, begleitet von professionell ausgebildetem Lehrpersonal. Das Sparer- und Anlegerschutzministerium soll einmal wöchentlich eine aufklärende Fernseh- und Internetsendung dazu bringen. Dabei ist das Ziel anzustreben, dass möglichst jeder Bürger eine so hohe Rente aufbaut, dass die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung Schritt für Schritt bis auf NULL abgebaut werden können, ohne dass die Altrenten davon negativ berührt werden.

 

Ich stimme diesen neuen Regeln der Vermögensaufbau-Optimierung sowie des Schutzes der Sparer und Anleger vor Betrug zu.

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PS: Die „10“ bei WVH10 steht nicht nur „10 Wahrheits- und Wohlstandsgebote“, sondern auch für „10 Tausend € Rente“ (ganz realistisch, ohne Träumerei, ohne Fantasterei, auf Basis einer perfekten Strategie), auch für 10er-Multiplikation: Jeder gewinnt mindestens 10 WVH10-Mitglieder. Schon nach 7 Multiplikationsstufen würden aus Dir über 10 Mio. WVH10er werden (genau 11.111.111).

So soll auch mal ein gewisser Jesus angefangen haben; er führte nur die 12er Multiplikation ein. Aus 12 Jüngern wurden Multi-Milliarden Christen. Würde er heute mitbekommen, was die Kirchen aus seiner Lehre gemacht haben, würde er sich in seinem mutmaßlichen* Grabe im nordindischen Srinagar („dort, wo Milch und Honig fließen“) umdrehen. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Den Erfolgsbeweis gezielter Multiplikationsarbeit haben Jesu Jünger erbracht.

*) http://www.dasmili.eu/art/us-forscherin-jesus-liegt-in-kaschmir-begraben/#.V1hPzeQiWC4

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Nelson Mahat
08.06.2016
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