Auch Trump trompetet nach dem Notenblatt Israels und dessen Freunden in den USA

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ePost von WVH10 am 10.12.2016: Auch Trump trompetet nach dem Notenblatt Israels und dessen Freunden in den USA

Die Hoffnungen derjenigen, die das US-Establishment schon lange durchschaut haben, waren groß, dass die USA mit der Wahl des Außenseiters Donald Trump jemanden an der Spitze haben würden, der dem Establishment die Flügel schneidet. Wir gehörten lange Zeit auch zu ihnen. Doch es gibt eine Rede von jedem Präsidentschaftsbewerber, die jedem die Augen öffnen kann: die Reden vor der AIPAC (siehe Wikipedia).

Keiner wagte es bisher, dieser mächtigsten US-Lobby-Organisation am Zeug zu flicken. Wie war das bei Trump? Hatte er den Schneid dazu? Um es gleich vorweg zu sagen: NEIN, nicht die Bohne! Hier ist der Beweis seiner Originalrede

mit deutschen Untertiteln:

Es ist richtig erschreckend, wie Trump der AIPAC genauso in den Hintern gekrochen ist wie Hilary Clinton, die sogar Mitglied dort ist – so wie Bill Clinton und z. B. die Bush-Präsidenten sowie McCain, der republikanische Präsidentschaftsbewerber in 2008 und Verteidigungsminister unter Obama.

Klar ist jedoch: Trump hätte die Mehrheit der „Wahlmänner“ nicht gewinnen können, wenn er sich anders verhalten hätte. Die Macht der AIPAC ist einfach zu groß. Sie sagen von sich selbst, dass sie 80 % der Mitglieder des Senats und des Repräsentantenhauses im Griff haben. Jeder dieser absoluten Mehrheit macht, was AIPAC „sacht“. AIPAC ist der Oberstrippenzieher, der seine Puppen tanzen lässt.

Natürlich klappt das nicht immer. Ausnahmen bestätigen die Regel. So auch im Falle des Iran-Abkommens, das vom Ex-Muslim Obama initiiert werden konnte. Doch AIPAC ließ nicht locker, und Trump macht, was AIPAC sacht.

Die Macht von AIPAC wird in folgendem Pflicht-Video dargelegt:

 

Zurück zu Trumps Rede: Lasse ein jeder die Stimme und Körpersprache Trumps in dieser Rede auf sich wirken. Was sagt die sog. innere Stimme dazu?

Diese neuerlichen Erfahrungen zeigen: Trump hat versprochen, die Macht der Lobbyisten zu zerstören. Doch seine Rede zeigt, dass er – zumindest in dieser Rede – sich verhält, als unterstütze er genau diese wichtigste Lobby.

FAZIT: Auch bei Trump gilt es, vorsichtig zu sein. Im Augenblick steht nur fest, dass er aus Sicht der US-amerikanischen Wähler nur als das geringere Übel als Hilary Clinton betrachtet wird. Kaum, dass er die Mehrheit der Wahlmänner bzw. des Wahlmännergremiums (englisch: „presidential electors“ / „electoral college“) gewonnen hat, kündigt er die Aufrüstung der USA an wie kaum einer vor ihm. Drei Ex-Generäle will er zu Ministern machen. Das also versteht er unter „Make America great again“.

Am wichtigsten ist die erneute praktische Erfahrung, dass der einzige Schlüssel zur Änderung der politischen Zukunft die Einführung des WVH10-Wahlsystems ist:

Wahre VolksHerrschaft in Kooperation mit Volkstreuhändern /-innen. Nur wenn Partei-Abgeordnete nicht mehr die Entscheidungen treffen, sondern das Volk bzw. deren Treuhänder /-innen, haben Lobbyisten und Parteivasallen ausgespielt.

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Nelson Mahat
10.12.2016
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